Elternbefragung zum Ganztages-Schulkonzept

Mit Entsetzen hat der Freie Wähler Olching-Vorstand zur Kenntnis genommen, dass die Überlegungen, an den Olchinger Grundschulen einen Ganztagszweig einzurichten, noch nicht spruchreif sind. Die versprochene Befragung der Eltern hat noch nicht stattgefunden. Ein Votum der Schulen fehlt. Das Konzept der Verwaltung steht aus. Es ist höchste Zeit, dass der Bürgermeister mit seiner Verwaltung in die Gänge kommt. Um die Sache voranzubringen, haben die Freien Wähler Olching eine online-Petition durchgeführt.

Kurze Zeit später wurde die Elternbefragung durchgeführt.

 

 

 

Seit mehreren Jahren wird in Olching die Einführung eines Ganztagsangebotes an den städtischen Schulen (Grundschulen und Mittelschule) diskutiert. Grundsatzbeschlüsse wurden gefasst, Untersuchungen über das Raumangebot durchgeführt. Eine spruchreife Lösung wurde noch nicht gefunden. Bislang fand nicht einmal die längst überfällige Elternbefragung statt, die unserer Meinung nach schon die Eltern der Kindergartenkinder einbeziehen sollte, damit diese Planungssicherheit erhalten. Dazu ist es höchste Zeit. Die Arbeitswelt ändert sich galoppierend. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Wunsch für ein Kind hängen auch von der Frage der Betreuung der Kinder in der Schule ab.

Um was geht es konkret? An den Schulen können gebundene und offene Ganztagsschulen eingerichtet werden. Der jeweilige Bedarf ist durch eine Befragung der Eltern festzustellen. Die Eltern haben also nicht nur ein Mitspracherecht, sondern ein Wahlrecht.

Unter gebundener Ganztagsschule ist zu verstehen:

Mit dem Aufbau gebundener Ganztagsschulen wurde zum Schuljahr 2002/2003 begonnen. Ziel der Staatsregierung ist es, gebundene Ganztagsschulen an Grundschulen, Mittelschulen, Sonderpädagogischen Förderzentren und Schulen zur Lernförderung, Realschulen, Wirtschaftsschulen und Gymnasien flächendeckend und bedarfsgerecht auszubauen, sofern hierfür Bedarf besteht und die Schulaufwandsträger der Schulen einen entsprechenden Antrag stellen.
Im Schuljahr 2013/2014 sind in Bayern an 963 Schulen gebundene Ganztagszüge eingerichtet oder befinden sich im Aufbau, darunter an 354 Grundschulen, an 412 Mittelschulen, an 99 Sonderpädagogischen Förderzentren und Schulen zur Lernförderung, an 35 Realschulen, an 58 Gymnasien und an fünf Wirtschaftsschulen. Damit konnten auch im Schuljahr 2013/2014 alle genehmigungsfähigen Anträge bewilligt werden. Auch in den Folgejahren werden die gebundenen Ganztagszüge weiter ausgebaut.
Definition der Gebundenen Ganztagsschule
Im Gegensatz zu den Förder- und Betreuungsangeboten der offenen Ganztagsschule, die meist jahrgangsübergreifend im Anschluss an den regulären Klassenunterricht gruppenweise organisiert werden, wird die gebundene Ganztagsschule in einem festen Klassenverband organisiert, um eine stärkere individuelle Förderung der kognitiven Entwicklung und der sozialen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen.

Unter gebundener Ganztagsschule (Ganztagsklasse) wird verstanden, dass,
  • ein durchgehend strukturierter Aufenthalt in der Schule an mindestens 4 Wochentagen von täglich mehr als 7 Zeitstunden bis grundsätzlich 16.00 Uhr für die Schüler verpflichtend ist,
  • die vormittäglichen und nachmittäglichen Aktivitäten der Schüler in einem konzeptionellen Zusammenhang stehen und
  • der Unterricht in einer Ganztagsklasse erteilt wird.
Der Pflichtunterricht ist auf Vormittag und Nachmittag verteilt. Über den ganzen Tag hinweg wechseln Unterrichtsstunden mit Übungs- und Studierzeiten und sportlichen, musischen und künstlerisch orientierten Fördermaßnahmen. Es werden auch Freizeitaktivitäten angeboten.

Gebundene Ganztagsschulen unterbreiten zusätzliche unterrichtliche Angebote und Fördermaßnahmen, u. a.:
  • mehr Unterrichtsstunden, z. B. in Deutsch, Mathematik, Englisch (je nach Konzept der Schule)
  • Unterrichtsstunden für interkulturelles Lernen bzw. sprachliche Integration
  • mehr Lern- und Übungszeiten für Schülerinnen und Schüler mit Lerndefiziten oder besonderen Begabungen
  • Hausaufgabenhilfen
  • Projekte zur Gewaltprävention, Freizeitgestaltung, Berufsorientierung
In der gebundenen Ganztagsschule werden überwiegend Lehrkräfte und Förderlehrkräfte eingesetzt, aber auch externe Honorarkräfte, etwa für die Betreuungen der Mittagszeit sowie für Freizeitgestaltung, Berufsorientierung etc.. Der gesamte Tagesablauf wird von der Schule organisiert.

Über die Einrichtung von gebundenen Ganztagsschulen entscheidet der Staat im Rahmen seiner Ausbauplanungen. Er finanziert sie auch. Die Eltern übernehmen die Kosten für das Mittagessen.
 
Unter offener Ganztagsschule ist zu verstehen:
 
Definition und Konzept der offenen Ganztagsschule
Die offene Ganztagsschule ist ein freiwilliges schulisches Angebot der ganztägigen Förderung und Betreuung von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 10.
 
Der Unterricht an offenen Ganztagsschulen findet wie gewohnt überwiegend am Vormittag im Klassenverband statt. Diejenigen Schülerinnen und Schüler, deren Eltern dies wünschen, besuchen dann nach dem planmäßigen Unterricht die Ganztagsangebote.

Zur familiengerechten Förderung und Betreuung gehören:

• Mittagsverpflegung
• Hausaufgabenbetreuung und Fördermaßnahmen
• Freizeitangebot mit sportlichen, musischen und gestalterischen Aktivitäten

Wahlunterricht und Arbeitsgemeinschaften werden selbstverständlich für alle Schülerinnen und Schüler fortgeführt (auch für diejenigen, die nicht am Ganztagsangebot teilnehmen) und in das Gesamtkonzept eingebunden.
 
Angebote
Art und Ausgestaltung der Angebote hängt von den Bedürfnissen und Möglichkeiten an der jeweiligen Schule ab. Die Schulen, ihre Sachaufwandsträger und Kooperationspartner entwickeln das jeweilige Angebot gemeinsam. Hierbei können auch Vereine, Verbände und andere Institutionen eingebunden werden.
 
Personal
Welche Personen die Förderung und Betreuung übernehmen, hängt von den jeweiligen Inhalten und Möglichkeiten vor Ort ab. In Frage kommen Sozialpädagogen, Erzieher, Übungsleiter sowie sonstige für das jeweilige Angebot geeignete Personen (auch Experten aus der Wirtschaft, Leiter von Jugendgruppen, engagierte Eltern), aber auch pädagogisches Personal.
Nach Verfügbarkeit können auch Lehrkräfte eingesetzt werden. Dadurch verringert sich das Budget um den Gegenwert der entsprechenden Lehrerwochenstunden. Eine Unterrichtsstunde der Lehrkraft entspricht zeitlich dem Einsatz im offenen Ganztag im Umfang von 90 Minuten.
 
Zeitlicher Rahmen
Offene Ganztagsschulen bieten an mindestens vier der fünf Wochentage ab Unterrichtsende bis mindestens 16 Uhr verlässliche Bildungs- und Betreuungsangebote (wöchentlich mindestens 12 Stunden).
Dieses Angebot ist für die Eltern kostenfrei (außer Mittagessen).
Die Eltern haben die Möglichkeit, ihre Kinder nur für bestimmte Tage anzumelden (Minimum: 2 Nachmittage bzw. 6 Wochenstunden). Um die Planbarkeit zu erleichtern, muss die Anmeldung für ein ganzes Schuljahr folgen.
An manchen Schulen besteht Bedarf für zusätzliche Betreuungsangebote, z. B. nach 16 Uhr oder am Freitag. Solche Angebote können unter bestimmten Bedingungen eingerichtet werden. Hierfür kann ein Elternbeitrag anfallen.
(Für genauere Informationen siehe Abschnitt 2.7.2 der unten verlinkten Bekanntmachung.)
 
Schularten
Eine offene Ganztagsschule kann an Hauptschulen, Volksschulen zur sonderpädagogischen Förderung, Förderschwerpunkt Lernen (Hauptschulstufen), Sonderpädagogischen Förderzentren (Hauptschulstufen), Realschulen, Wirtschaftsschulen und Gymnasien eingerichtet werden (jeweils Jahrgangsstufen 5 bis 10).

Link zu weiteren Informationen Ganztagsschulen Bayern

Wenn Sie wollen, dass endlich in Olching dieses schulische Angebot entstehen soll, dann stimmen Sie für die Petition, damit endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden.

 

25.07.2015 - Klausurtagung der Freien Wähler Olching e.V.

Am Samstag, den 25.07.2015 hielten die Freien Wähler Olching e.V. (FWO) im Hotel Schiller eine ganztägige Klausurtagung mit den Mitgliedern von Fraktion und Vorstand ab. Vorausgegangen war eine breit angelegte Mitgliederbefragung, die der Positionierung, der strategischen Ausrichtung und der Impulsgebung diente. In zwei Arbeitsgruppen, geleitet von den stellvertretenden Vorsitzenden Vanessa Bruckner und Tom Bürgerle, wurde an unterschiedlichen Themenkomplexen gearbeitet. Als konkrete Ergebnisse wurden Strategien der Fraktion für die Arbeit im Stadtrat entwickelt und öffentliche Informationsveranstaltungen zu Sachthemen, die den Kernkompetenzen der FWO entsprechen, geplant. Alle Mitglieder sollen stärker eingebunden und durch regelmäßige Informationen auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

03.06.2015 - Volksfest Olching - Tag der Vereine

Freie Wähler Olching auf dem Volksfest 2015

Am Tag der Vereine trafen sich die Freien Wähler Olching e.V. im Festzelt und genossen in lustiger Runde die tolle Volksfeststimmung.

Die Tradition, in gemütlicher Runde politische und nichtpolitische Themen zu diskutieren, wird bereits seit vielen, vielen Jahren gern angenommen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.    

Fee Huber
Vorstandsvorsitzende

13.05.2015 - Freie Wähler rufen Olchinger Bürger zum kritischen Blick auf den Flächennutzungsplan auf.

Die Stadt stellt für das gesamte Stadtgebiet einen neuen Flächennutzungsplan auf. Ein solcher Plan dient als Grundlage für die künftige städtebauliche Entwicklung und wird sicher die nächsten 15 Jahre Gültigkeit haben. Daher lohnt sich ein kritischer Blick.

So fehlt dem Entwurf unter anderem Lösungen zur Anbindung der Müllverbrennungsanlage oder zur Entwicklung des Graßlfinger Moos. Darüber hinaus will man weiteren Wohnungsbau stoppen, ohne darüber nachzudenken, dass eine Stadt wie Olching zwar viele Reihen- und Doppelhaussiedlungen gefördert hat, aber der Wohnungsbau an sich brach liegt, so dass z.B. ältere Bürger keine Wohnungen finden. Vor allem eine Umwidmung von Gewebeflächen zur Bebauung von Wohnraum soll künftig ausgeschlossen sein.

Der Entwurf nebst der dazugehörigen Begründung liegt in der Zeit von 12.05. bis 12.06.2015 im Foyer des Rathauses aus oder kann im Internet eingesehen werden. In dieser Zeit können die Bürger schriftlich Einwendungen erheben, über die dann im Anschluss eingehend beraten werden muss.

Fee Huber

Vorstandsvorsitzende Freie Wähler Olching e.V.

26.04.2015 - Jazzfrühshoppen im KOM

 

Der traditionelle Jazzfrühschoppen der Freien Wähler Olching mit der fantastischen Jiri Mares Big Band war wieder ein toller Start in den Sonntag.

Vor vollem Haus genossen die Gäste Lieder wie "The Lady is a Tramp", "In the mood" oder auch "Fly me to the Moon".

 

Freie Wähler Olching unterstützen den Weg der GfA in die Zukunft, aber nur mit einer Anbindung

Freie Wähler Olching unterstützen den Weg der GfA in die Zukunft, aber nur mit einer Anbindung

Die Vorstandsvorsitzende der Freien Wähler Olching, Fee Huber, war in ihrer Funktion als stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Kreisverbandes der Freien Wähler zu einem Treffen der FW-Kreistags-Fraktionen aus Fürstenfeldbruck und Dachau geladen. Beide Landkreise betreiben zusammen die GfA, die ihre Sitz in Olching hat.

Gemeinsam besprach man das neue Gutachten des Prof. Faulstich hinsichtlich der Strategie zur Sicherung der AVA-Standorte in Bayern zur Gestaltung der Energiewende. Zunächst führte der Geschäftsführer der GfA, Herr Dr. König, dazu aus; im Anschluss nahm auch Gottfried Obermayer als FW-Spezialist in Sachen Energie zu dem Gutachten Stellung.

Die Möglichkeit, die GfA um eine Bioabfall-Vergärungsanlage zu erweitern und diese damit wirtschaftlicher zu machen sowie den Weg der Energiewende zu gehen, fand bei den Fraktionen einheitliche Zustimmung. Als einzige Olchinger brachte Fee Huber aber das Thema Anbindung zur Sprache. Durch den zusätzlich zu erwartenden LKW-Verkehr ist hier eine Lösung unumgänglich. Sie erfuhr, dass Bergkirchen Olching bereits einen neuen Vorschlag zur Verwirklichung einer Anbindung unterbreitet hat, welcher auch schon mit dem FFB-Landrat Karmasin besprochen worden sein soll. Die Fraktionen im Stadtrat kennen den Vorschlag jedoch noch nicht. Die Freien Wähler Olching sprechen sich aber dringend für eine baldige Lösung aus, denn der Energiewandel wird vor Olching nicht halt machen und daher ist zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber für einen sicheren Schulweg, eine Anbindung von oberster Priorität.

Fee Huber

-Vorstandsvorsitzende-

24.11.2014 - Presseerklärung der FWO zum Entwurf des Flächennutzungsplans

Presseerklärung der FWO zum Entwurf des Flächennutzungsplans

Die Stadtratsfraktion und der Vorstand der FWO haben sich letzte Woche in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Entwurf des Flächennutzungsplans befasst.

Sie stellten fest, dass der neue im Wesentlichen dem bisherigen Flächennutzungsplan entspricht. Nachhaltige Veränderungen wie z.B. das neue 50 ha große Gewerbegebiet an der B 471 sind bereits vorab in den bisherigen Flächennutzungsplan aufgenommen worden. Desgleichen Flächen für Gewerbe – wenn auch unzureichend – und das Sondergebiet Landwirtschaft mit Vertrieb einheimischer Produkte an der Hagn-Kreuzung.

Weiterlesen: 24.11.2014 - Presseerklärung der FWO zum Entwurf des Flächennutzungsplans

07.03.2015 - 35. Starkbierfest in Olching

35. Starkbierfest in Olching:

 

Ein traditionelles Politiker-Derbleck'n der Kolpingfamilie Olching.

 

Einer der Höhepunkte war Peter Rogalski und natürlich durften auch die Hoderlumpn-Polka und die Olching-Hymne nicht fehlen.

 

Ein toller Abend mit guter Stimmung bei den FWOlern.

 

 

15.02.2015 - Freie Wähler Olching fordern BOS/FOS-Standort

Freie Wähler Olching fordern BOS/FOS-Standort

Die Vorstandsvorsitzende der Freien Wähler Olching e.V., Fee Huber, die auch stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes ist, hat den Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler im Kreistag, Michael Leonbacher, auf die vieldiskutierte Standortfrage einer weiteren BOS/FOS angesprochen und sich für Olching als Standort stark gemacht, da derzeit Germering favorisiert wird. Sie hat neben den sonstigen Vorteilen, die für einen Standort in Olching sprechen, darauf verwiesen, dass Germering an der S-Bahnstrecke der S8 gelegen ist, welche München mit dem Kreis Starnberg verbindet und daher für Schüler aus unserem Landkreis nur umständlich zu erreichen ist. Olching als Standort bietet dagegen mit der S3 und der Nähe zur S4 eine Verbindung zu einer Vielzahl von Orten unseres Landkreises, so dass die Schüler optimale Zugangsmöglichkeit hätten.

Weiterlesen: 15.02.2015 - Freie Wähler Olching fordern BOS/FOS-Standort